Verkehr - F O R U M-Ostermundigen

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Verkehr

15 Jahr Jubiläum > Das haben wir erreicht
Hier erfahren Sie, wie sich das FORUM in den vergangen 15 Jahren, für den Verkehr engagiert hat.
Die Liste gibt nur die wichtigsten Fakten wieder.
AusgangslageErgebnisse
Schul-Verbindungsweg beim Schiessplatzgebäude vorbei war dringend nötig. Die lange Treppe hinauf/hinab mit dem Velo war gefährlich und viel zu anstrengend für die jungen Dennigkofen-SchülerInnen.
Nach langem parteipolitischem Hin und Her war die Gemeinde endlich bereit, einen Velo-gängigen Weg zu erstellen.
Für den Gemeinderat der früheren EG Bolligen schien es leider unlogisch, dass die grossen Quartiere in OMs Süden auch Anrecht haben auf OeV.

Die Schulanlage Dennigkofen verfügt über einen grossen Saal für viele Besucher von Anlässen. Logisch wäre darum gewesen, dass man ihn auch abends mit OeV erreichen könnte.

Zusammen mit den Städtischen Verkehrsbetrieben konnten wir unseren Vorstoss „Bus zwischen Dreieck und Tiefenmösli“ selber umsetzen.
Weitere Vorstösse zum Wohl der Bevölkerung der Südquartiere (Abendverbindungen) wurden vom Gemeinderat abgelehnt.

Trotzdem wir mehrere Anläufe machten, sind die Ostermundiger Süd- und Nord-Gebiete nach wie vor nicht während des ganzen Tages optimal OeV-erschlossen. Wie wenn das Tram diese Probleme gelöst hätte.
Seinerzeit wendeten die Busse noch beim Rest. National. Musste die Rüti-Bevölkerung für Kommissionen ins Dorf hinunter, fand dies meistens zu Fuss statt. 
In mehreren Schritten gelang es uns, die Busse zuerst aufs Oberfeld zu führen, später bis zur Rütiweg-Waldkurve und nach langem Kämpfen schlussendlich auch auf die Rüti selbst.

Im Tramprojekt zeigte sich einmal mehr, dass die Gemeinde der Wohnquaittöä der Rütianer keine grosse Bedeutung zugemessen ist. Weder 2-Richtungstrams noch im Tagbau baubare unterirdische Wendeschlaufen kamen in Frage. Mit unseren Vorschlag an die Gemeinde, die Rüti künftig via heutige Ahornstrasse, längs den Scheiben und einer Brücke über den Rütiweg zu erreichen, hätte sogar das Tram die Rüti ohne den dehr teuren, 2-300 m langen Tunnel erreicht werden können.
Obschon jederrmann wusste, dass im Gebiet „Wankdorf“ sehr viele Personen wohnen oder arbeiten und dort auch viele Leute Ausstellungen (BEA) und Sportanlässe (YB + SCB) besuchen, wehrte sich zuerst der Kanton aus Kostengründen, den Bahnhof „Wankdorf“ sofort zu realisieren.
Schliesslich erreichten wir die Realisierung doch noch. Dieser Bahnhof ist heute gar nicht mehr wegzudenken. Das Gebiet gilt bekanntlich als sog. Entwicklungsschwerpunkt.
Schade ist nur, dass es dort nebst den 5 Gleisen weder eine Unterführung gibt noch ein Abstellgleis für Extrazüge, die grosse Besuchermassen für YB und SCB „bringen + abholen könnten“.

Die Gemeinde wollte zwischen dem Dreieck-Areal und der Post 1 in der Strassenmitte Baum-geschütztes Parkieren bauen. Die Befürworter handelten dabei sogar mit Unkenntnissen oder Falschaussagen.
Zusammen mit einigen politischen Parteien erreichten wir zum Glück, dass die Stimmberechtigten das Projekt wuchtig ablehnten.
Angeblich braucht Ostermundigen eine Umstellung vom Bus aufs Tram. Sowohl die Verantwortlichen der Eidgenossenschaft als auch des Kantons und der Gemeinde sind bereit, dafür sehr viel Geld auszugeben.
Wir machten darauf aufmerksam, dass die neue Haltestelle unter den Bahngleisen nicht sinnvoll ist wegen des Lärms der auf der Brücke häufig fahrenden Güterzüge, des häufigen Windes in der Unterführung und der Möglichkeit für Untätige, sich dort zu Lasten der Passagiere aufzuhalten.

Der fehlende Zugang zum Perron 2 (Treppe und Lift) sowie die sinnvolle Verbindung zwischen Poststrasse und Schermenweg wäre seit langem auch ohne Tram möglich.

Der Bahnhof inkl. WCs sind übers Wochenende frühzeitig geschlossen. Die Passagiere stehen leider gar nicht im Mittelpunkt.

Falls derart viele Millionen einzusetzen wären, erwarte(te)n wir mindestens eine Lösung, die nachher für mehr als 30 Jahre grossen Nutzen liefert und allen Beteiligten berechtigte Freude bereitet. Auf der Ostermundigen-Strecke wären noch durchaus realisierbare Verbesserungen, die teilweise die hohen Kosten massiv verringern würden.
Selbstverständlich würde eine 2. Tramachse durch Berns Innenstadt zwingend. Wir verzichten auf ein Tram, das die unbedingt endlich zu vermeidenden Probleme des heutigen Busses nur kopiert oder sogar noch verschlimmert und derart viel kostet.

Guter OeV in Ostermundigen braucht das Tram gar nicht, sofern er den Bussen auf der ganzen Strecke analog Tramprojekt überall Vortritt gibt. Während der Rushhours braucht es wieder Busse mit Eil- oder anderem Linien-Charakter, womit die wachsende Passagierzahl problemlos beförderbar wird.

Wir, auch die beigezogenen ETHZ-Fachleute verlangten leider vergeblich, dass die früher geplante Buslinie via Flurweg-Bahnhof-Ostermundigen zum Breitenrainplatz realisiert wird.

Wir machten mehrmals vergeblich aufmerksam auf die völlig ungenügende Leistungsfähigkeit der Umfahrungsstrasse. Wir hatten mehrfach darauf hingewiesen, dass die Bernstrasse keinen Fremdverkehr erträgt. Er ist durch geeignete Verkehrsführung und Ampeln von Ostermundigen fern zu halten. Im Schermenweg müsste zudem der Verkehr sinnvoller in die Gegenrichtung laufen. Beim Bären fahren nämlich die meisten Autos nach links Richtung Tell.

Unser Vorschlag, die geplante Nutzung der Künrigrube u.a. dank einer für alle Anwohner problemlosen Strasse mit Anschluss an die Umfahrungsstrasse zu erschliessen, wurde vom Volk abgelehnt, weil der Gemeinderat nicht willens war, auch die Wohnqualität der Anwohner der Wiesenstrasse durch dessen Untertunnelung zu garantieren.
Den stattdessen angeblich nötigen Kauf des 1. Hauses für 700'000 Fr. an der Wiesenstrasse lehnten wir logischerweise ab.
Traurig, aber wahr ist, dass die S-Bahnen statt im ¼-h-Takt je ca. 4 Minuten hintereinander fahren. Sowohl die Berner Ost-Quartiere als auch die Ostermundiger Passagiere nahe vom Bahnhof würden vermutlich lieber mit der wesentlich schnelleren Bahn zum Wankdorf und zum HB Bern fahren und von dort aus andere Bahn-Linien benützen.
Wiederholt verlangten wir den echten ¼-h-Takt der S-Bahn (1 oder 2). Wenn die beiden S-Bahnen 4 Min. nacheinander fahren, belegen sie im angeblich überlasteten Hautptbahnhof 2 Gleise statt nur 1.
Angeblich hatten die Bahnen immer wieder „gute“ Gründe, um dies zu verhindern. Ob unsere Gemeinde bei den Bahnen überhaupt anders vorstellig wurde, entzieht sich unserer Kenntnis.
© F O R U M 3072 Ostermundigen (Aktualisierung erfolgte am 28.10.2017) Impressum Heute ist der um
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